Der Hanf in der russichen Volksmedizin

Der Hanf stammt, nach Ansicht vieler Botaniker aus der Region rund um das Kaspische Meer, wo er auch heute noch wild wachsen soll. Die damals  lebenden Reitervölker verbreiteten ihn dann von dort aus weiter. So war es Tradition bei den Tataren, immer ein Säckchen mit Hanf-Samen am Pferd mitzuführen - praktisch als Überlebens-Ration.
So haben sich über die Jahrhunderte viele traditionelle Anwendungen und Rezepte erhalten.
Bei Zahnschmerzen gab es einen Brei aus den Samen, bei Gicht und Rheuma wurden die entzündeten und schmerzenden Gelenke mit Hanfsamen-Öl eingerieben. Der Hanf diente aber auch rituellen Zwecken: Hanfsamen, zu einer Suppe verkocht, welche in der Weihnachtsnacht als Seelenspeisung den verstorbenen Ahnen geopfert wurde.
Aber auch als Aphrodisiakum dienen Hanfsamen in der Volksmedizin. Das wohl bekannteste russiche Rezept ist der  "Fröhlichkeitsbrei". Dabei werden Hanfsamen und -blüten, den Blüten von Rosen und Nelken, Bertramwurzelpulver, Safran, Muskatnuss, Kardamom, Honig, brauner Zucker und Mandelbutter zu einem Brei gekocht.
Es lohnt, sich mit diesem Thema tiefer zu beschäftigen !

 

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