Welche Nebenwirkungen von Cannabidiol (CBD) sind möglich und welche Wechselwirkungen müssen bei der Einnahme beachtet werden.

Die Experten der WHO sichteten die Vielzahl der bisher bekannten Untersuchungen zu CBD und kamen zu folgenden Schlussfolgerungen:

  • CBD ist nicht psychoaktiv.
  • CBD wird von Menschen und Tieren gut vertragen.
  • CBD stellt kein Risiko für die Volksgesundheit dar.
  • CBD provoziert keine psychische oder physische Abhängigkeit.

Im Rahmen eines möglichen therapeutischen Potentials sieht die WHO ausreichend Belege, dass CBD bei Epilepsie ein wirksames Medikament ist. Auch bei der Behandlung von Alzheimer, Krebs, Psychosen oder Parkinson könnte CBD in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Bei der Einnahme von CBD während der Schwangerschaft ist jedoch Vorsicht geboten. CBD kann durch Beeinflussung einiger spezifischer Proteine die normale Funktion der Plazenta nachteilig beeinflussen. Schwangere sollten deshalb das CBD nur nach Absprache mit einem Arzt einnehmen.

Welche Wechselwirkungen bei der Einnahme von Cannabidiol sind bisher bekannt?
Cannabidiol kann die Aktivitäten des Körpers beim Abbau von Medikamenten beeinflussen. Das kann dazu führen, dass Medikamente stärker oder länger wirken als beabsichtigt oder gewohnt. Nach dem heutigen Kenntnisstand kann es bei der Einnahme folgender Medikamente zu Wechselwirkungen kommen:

  • bei den Säurehemmern Pantoprazol und Omneprazol,
  • bei dem Gerinnungshemmer Warfarin,
  • bei den Schmerzmittel Diclofenac und
  • bei den Neuroleptika Risperidon und Clobazam.

Patienten, die eines oder mehrere der erwähnten Medikamente einnehmen, sollten CBD erst nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.

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